besuch der besonderen art und seine folgen
in mein zurückgezogenes dasein fiel eine arktische truppe ein.
7 jahre sah ich meine kleine cousine nicht und nun kam sie mit zwei kindern. darüber, dass wir nun abends gemeinsam beim lesen eine brille auf der nase haben, lachten wir schon sehr. zeit ist eben relativ
mein kleiner despotischer einarmiger bandit war ob des zuwachses seines schwarms sehr angetan. nur die "konkurrenz" in form eines großen mannes belegte er des öfteren mit dem einzigen schimpfwort, welches er kennt. den ersten tag versuchte er per sturzflug, den großen mann zu beeindrucken. dieser große mann trägt nun aber soviel geduld in sich, dass charlie es vorzug, ihn schlicht zu ignorieren.
um so mehr war er an den kindern interessiert. leise flüsternd versuchte er das vier monate alte baby zu betören, wenn es denn mal weinte. die viereinhalb jährige hatte seine ganze aufmerksamkeit, da die welt, insbesondere offenbar meine wohnung, viele gefahren birgt. erst, wenn die beiden kleinen schliefen, konnte er endlich seinen kopf unter dem flügel betten und haltlos schlafen. er schlief so fest, dass er zweimal von der schlafstange fiel und völlig aufgelöst war. wie peinlich für ihn. schnell stellte er seinen absturz dar, als ob ihm etwas einfiel, was schnell zu erledigen wäre.
nun sind sie wieder gefahren, weiter zu ihren eltern. mein herz wiegt schwer, war doch die zeit mit ihnen einen wundervolles geschenk.
und doch werde ich stündlich an sie erinnert. andere schießen fotos wie verrückt, ich habe eine lebende memorycard.
charlie beherrscht das schnauben, niesen und lachen der beiden kinder perfekt. besonders entzückend ist allerdings, dass er das babyweinen täuschend echt wiedergeben kann
und er setzt es gezielt ein. reagiere ich auf seinen normalen ruf nicht, imitiert er das baby. da rannten schließlich auch alle hektisch los- das sei nun auch sein anrecht, meint er
ein folgenschwerer besuch. mein fazit: ich muss genau überlegen, wer mich besucht
7 jahre sah ich meine kleine cousine nicht und nun kam sie mit zwei kindern. darüber, dass wir nun abends gemeinsam beim lesen eine brille auf der nase haben, lachten wir schon sehr. zeit ist eben relativ
mein kleiner despotischer einarmiger bandit war ob des zuwachses seines schwarms sehr angetan. nur die "konkurrenz" in form eines großen mannes belegte er des öfteren mit dem einzigen schimpfwort, welches er kennt. den ersten tag versuchte er per sturzflug, den großen mann zu beeindrucken. dieser große mann trägt nun aber soviel geduld in sich, dass charlie es vorzug, ihn schlicht zu ignorieren.
um so mehr war er an den kindern interessiert. leise flüsternd versuchte er das vier monate alte baby zu betören, wenn es denn mal weinte. die viereinhalb jährige hatte seine ganze aufmerksamkeit, da die welt, insbesondere offenbar meine wohnung, viele gefahren birgt. erst, wenn die beiden kleinen schliefen, konnte er endlich seinen kopf unter dem flügel betten und haltlos schlafen. er schlief so fest, dass er zweimal von der schlafstange fiel und völlig aufgelöst war. wie peinlich für ihn. schnell stellte er seinen absturz dar, als ob ihm etwas einfiel, was schnell zu erledigen wäre.
nun sind sie wieder gefahren, weiter zu ihren eltern. mein herz wiegt schwer, war doch die zeit mit ihnen einen wundervolles geschenk.
und doch werde ich stündlich an sie erinnert. andere schießen fotos wie verrückt, ich habe eine lebende memorycard.
charlie beherrscht das schnauben, niesen und lachen der beiden kinder perfekt. besonders entzückend ist allerdings, dass er das babyweinen täuschend echt wiedergeben kann
und er setzt es gezielt ein. reagiere ich auf seinen normalen ruf nicht, imitiert er das baby. da rannten schließlich auch alle hektisch los- das sei nun auch sein anrecht, meint er ein folgenschwerer besuch. mein fazit: ich muss genau überlegen, wer mich besucht