Worte,Texte und Gedichte zu den Monaten des J
Worte, Texte und Gedichte zu den Monaten des Jahres !
JANUAR
Der Januar macht Schnee und Eis
dem jungen Volk zur Wonne.
Das Alter mehr zu schätzen weiß,
dass wieder steigt die Sonne.
------------------------------ -------------
JANUAR
Alle Monatsnamen unseres Kalenders sind lateinischen
Ursprungs. Sie schreiben sich von Gottheiten und religiösen
Gebräuchen oder von Zahlworten der alten Römer her wie
die vier letzten des Jahres. Seit anderthalb Jahrhunderten vor
Christi Geburt schon begann es für sie mit dem Monat Januar.
Bei uns ist das auf Grund einer Bestimmung des Papstes
Innozenz XII. Erst seit 1691 der Fall. Um diese Zeit sind aber
auch noch deutsche Namen für den Januar nicht vergessen
gewesen : Hartung vor allem und Wolfsmond.Die letzte
Bezeichnung ging auf die Paarungszeit der Wölfe zurück, in
der man ihnen mit Vorliebe nachstellte. Inzwischen sind diese
Namen bei uns verschollen wie die Wölfe; der Januar ist
geblieben.
Numa Pompilius, der die Stadt bis zum Jahre 672 vor
Christus regierte, der sagenhafte zweite König von Rom, soll
ihn nach dem Gotte Janus benannt und dem damals
gebräuchlichen Kalender von zehn als elften Monat
hinzugefügt haben. Janus, ursprünglich Hüter und Schützer
der Türen und Tore, trug ein doppeltes Antlitz, so dass er
gleichzeitig zu sehen vermochte, was drinnen und was
draußen geschah. Auch die Zugänge zu den Marktplätzen in
der Stadt Rom führten unter Janusbogen hindurch, die das
Haupt der Gottheit mit den zwei Angesichtern trugen.
Bereits jener König hatte ihm einen eigenen Tempel geweiht.
Er stand offen, solange die Römer irgendwo Krieg führten,
und schloss sich erst im Frieden wieder. Später wurde aus
dem göttlichen Hüter von Eingang und Ausgang der Gott
allen Anfanges schlechthin. Man rief ihn zu Beginn jedes
Gebetes an, und die ersten Stunden des Tages waren ihm
geweiht wie die ersten Tage jeden Monats, die sogenannten
Kalenden.
Auch der Anfang des menschlichen Lebens, die Stunde der
Zeugung, stand unter seiner Obhut.
Etwas von dieser schicksalshaften Bedeutung des Anfangs
kehrt in mancher von den Bauernregeln wieder, die bei uns
noch hier und da im Schwange sind.>>Januar muss von Kälte
knacken, / wenn die Ernte soll gut sacken<<, heißt es da,
oder : >>Morgenrot am ersten Tag, / Unwetter bringt und
große Plag<<, oder : >>Wenn im Januar der Südwind brüllt,
/ werden die Kirchhöfe schnell gefüllt<<, und : >>Spielt die
Muck um Haberkuk, / der Bauer nach dem Futter guck.<<
Doch gibt es glücklicherweise auch günstige Vorzeichen :
>>Reichlich Schnee im Januar, / machet Dung fürs ganze
Jahr.<<
Gar nicht genug Schnee können sich jetzt auch die Skiläufer
und Schlittenfahrer wünschen, deren hohe Zeit mit dem
wachsenden Licht erst eigentlich beginnt.
Ein besonderer Lostag im Januar war der Dreikönigs- oder
auch Epiphaniastag. Als Lostage, auch Lur- oder Noteltage,
galten außer den kirchenfesten alle diejenigen, deren
Wetterprophezeiungen als besonders zuverlässig angesehen
wurden. Vom Dreikönigstag, einem Alloser, deutete sogar
jede seiner Stunden die Witterung für einen der kommenden
Monate an. So machte Dreikönig ohne Eis noch den
Pankratius weiß, einen der strengen Eisheiligen im Mai.
Bis zum zwanzigsten Tag steht der Januar unter dem
Sternzeichen des Steinbocks, dem der Wassermann in der
Herrschaft folgt.
Mit Sankt Pauli Bekehrung am 25., auch einem Lostag, ist
schon die Mitte des Winters erreicht. >>Paule bekehr dich,
/ Halbwinter scher dich !<< sagt der Volksmund. Als
Monatsstein der unter dem Steinbock Geborenen benennt er
den apfelgrünen Chrysopras, dessen Anblick die Angst
besiegt und die Hoffnung lebendig erhält.
aus "Jahraus jahrein 1966"
JANUAR
Der Januar macht Schnee und Eis
dem jungen Volk zur Wonne.
Das Alter mehr zu schätzen weiß,
dass wieder steigt die Sonne.
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JANUAR
Alle Monatsnamen unseres Kalenders sind lateinischen
Ursprungs. Sie schreiben sich von Gottheiten und religiösen
Gebräuchen oder von Zahlworten der alten Römer her wie
die vier letzten des Jahres. Seit anderthalb Jahrhunderten vor
Christi Geburt schon begann es für sie mit dem Monat Januar.
Bei uns ist das auf Grund einer Bestimmung des Papstes
Innozenz XII. Erst seit 1691 der Fall. Um diese Zeit sind aber
auch noch deutsche Namen für den Januar nicht vergessen
gewesen : Hartung vor allem und Wolfsmond.Die letzte
Bezeichnung ging auf die Paarungszeit der Wölfe zurück, in
der man ihnen mit Vorliebe nachstellte. Inzwischen sind diese
Namen bei uns verschollen wie die Wölfe; der Januar ist
geblieben.
Numa Pompilius, der die Stadt bis zum Jahre 672 vor
Christus regierte, der sagenhafte zweite König von Rom, soll
ihn nach dem Gotte Janus benannt und dem damals
gebräuchlichen Kalender von zehn als elften Monat
hinzugefügt haben. Janus, ursprünglich Hüter und Schützer
der Türen und Tore, trug ein doppeltes Antlitz, so dass er
gleichzeitig zu sehen vermochte, was drinnen und was
draußen geschah. Auch die Zugänge zu den Marktplätzen in
der Stadt Rom führten unter Janusbogen hindurch, die das
Haupt der Gottheit mit den zwei Angesichtern trugen.
Bereits jener König hatte ihm einen eigenen Tempel geweiht.
Er stand offen, solange die Römer irgendwo Krieg führten,
und schloss sich erst im Frieden wieder. Später wurde aus
dem göttlichen Hüter von Eingang und Ausgang der Gott
allen Anfanges schlechthin. Man rief ihn zu Beginn jedes
Gebetes an, und die ersten Stunden des Tages waren ihm
geweiht wie die ersten Tage jeden Monats, die sogenannten
Kalenden.
Auch der Anfang des menschlichen Lebens, die Stunde der
Zeugung, stand unter seiner Obhut.
Etwas von dieser schicksalshaften Bedeutung des Anfangs
kehrt in mancher von den Bauernregeln wieder, die bei uns
noch hier und da im Schwange sind.>>Januar muss von Kälte
knacken, / wenn die Ernte soll gut sacken<<, heißt es da,
oder : >>Morgenrot am ersten Tag, / Unwetter bringt und
große Plag<<, oder : >>Wenn im Januar der Südwind brüllt,
/ werden die Kirchhöfe schnell gefüllt<<, und : >>Spielt die
Muck um Haberkuk, / der Bauer nach dem Futter guck.<<
Doch gibt es glücklicherweise auch günstige Vorzeichen :
>>Reichlich Schnee im Januar, / machet Dung fürs ganze
Jahr.<<
Gar nicht genug Schnee können sich jetzt auch die Skiläufer
und Schlittenfahrer wünschen, deren hohe Zeit mit dem
wachsenden Licht erst eigentlich beginnt.
Ein besonderer Lostag im Januar war der Dreikönigs- oder
auch Epiphaniastag. Als Lostage, auch Lur- oder Noteltage,
galten außer den kirchenfesten alle diejenigen, deren
Wetterprophezeiungen als besonders zuverlässig angesehen
wurden. Vom Dreikönigstag, einem Alloser, deutete sogar
jede seiner Stunden die Witterung für einen der kommenden
Monate an. So machte Dreikönig ohne Eis noch den
Pankratius weiß, einen der strengen Eisheiligen im Mai.
Bis zum zwanzigsten Tag steht der Januar unter dem
Sternzeichen des Steinbocks, dem der Wassermann in der
Herrschaft folgt.
Mit Sankt Pauli Bekehrung am 25., auch einem Lostag, ist
schon die Mitte des Winters erreicht. >>Paule bekehr dich,
/ Halbwinter scher dich !<< sagt der Volksmund. Als
Monatsstein der unter dem Steinbock Geborenen benennt er
den apfelgrünen Chrysopras, dessen Anblick die Angst
besiegt und die Hoffnung lebendig erhält.
aus "Jahraus jahrein 1966"
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Aerr, es ist Zeit. Aer Aoooer onr
sedr groß.
Aeg Aeine Aodntten naf die Aonnenadren,
and naf den Alaren lnß die Ainde los.
Aefiedl den letoten Araodten ooll oa sein;
gib idnen nood ooei sadliodere Ange,
drange sie oar Aollendang din and tnge
die letote Aaße in den sodoeren Aein.
Aer tetot tein Anas dnt, bnat siod
teines oedr.
Aer tetot nllein ist, oird es lnnge bleiben,
oird onoden, lesen, lnnge Ariefe sodreiben
and oird in den Alleen din and der
anradig onndern, oenn die Alatter treiben.
(Aniner Anrin Ailte)
sedr groß.
Aeg Aeine Aodntten naf die Aonnenadren,
and naf den Alaren lnß die Ainde los.
Aefiedl den letoten Araodten ooll oa sein;
gib idnen nood ooei sadliodere Ange,
drange sie oar Aollendang din and tnge
die letote Aaße in den sodoeren Aein.
Aer tetot tein Anas dnt, bnat siod
teines oedr.
Aer tetot nllein ist, oird es lnnge bleiben,
oird onoden, lesen, lnnge Ariefe sodreiben
and oird in den Alleen din and der
anradig onndern, oenn die Alatter treiben.
(Aniner Anrin Ailte)
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