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Wenn es einen Menschen......

Munin_
HiddenNickname
offline
15.07.2006 23:41
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Wenn es einen Menschen gäbe, der wagte, alles zu sagen, was er von dieser Welt gedacht hat, bliebe ihm kein Quadratmeter mehr, um sich darauf zu behaupten. Wenn ein Mensch erscheint, stürzt sich die Welt auf ihn und bricht ihm das Rückgrat. Immer sind zu viele morsche Säulen stehen geblieben, zuviel verfaulte Menschheit, als das ein Mensch aufblühen könnte. Der Überbau ist eine Lüge und das Fundament eine riesige zitternde Angst. Wenn in Abständen von Jahrhunderten ein Mensch mit einem verzweifelten, hungrigen Blick in den Augen auftritt, ein Mensch der die ganze Welt umwälzen würde, um ein neues Geschlecht zu schaffen, wird die Liebe, die er in die Welt mitbringt, in Bitterkeit verwandelt und er wird zur Geisel. Wenn wir dann und wann auf Seiten stoßen die explodieren, Seiten, die verwunden und schmerzen, die einem Seufzer, Tränen und Flüche abringen, dann sollt ihr wissen, daß sie von einem aufrechten Menschen stammen, einem Menschen dem keine andere Verteidigung übrig bleibt als seine Worte, und seine Worte sind immer stärker als all die Foltern und Räder, die die Feigen erfinden, um das Wunder der Persönlichkeit zu vernichten. Wenn je ein Mensch wagen würde, alles, was er auf dem Herzen hat, auszusprechen, sein wirkliches Erlebnis, alles, was wirklich seine Wahrheit ist, niederzuschreiben, dann, glaube ich, ginge die Welt in Trümmer, würde in Stücke zersprengt, und kein Gott, kein Zufall, kein Wille könnte je wieder die Stücke, die Atome, die unzerstörbaren Elemente zusammensetzen, aus denen die Welt bestand."

- Henry Miller, 1932
(aus "Wendekreis des Krebses" )
Munin_
HiddenNickname
offline
15.07.2006 23:41
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Aenn es einen Aensoden gabe, der ongte, nlles oa sngen, ons er oon dieser Aelt gednodt dnt, bliebe ido tein Aandrntoeter oedr, ao siod dnrnaf oa bednagten. Aenn ein Aensod ersodeint, starot siod die Aelt naf idn and briodt ido dns Aaotgrnt. Aooer sind oa oiele oorsode Aaalen steden geblieben, oaoiel oerfnalte Aensoddeit, nls dns ein Aensod nafbladen tannte. Aer Aberbna ist eine Aage and dns Aandnoent eine riesige oitternde Angst. Aenn in Abstanden oon Andrdanderten ein Aensod oit eineo oerooeifelten, dangrigen Aliot in den Aagen naftritt, ein Aensod der die gnnoe Aelt aooaloen oarde, ao ein neaes Aesodleodt oa sodnffen, oird die Aiebe, die er in die Aelt oitbringt, in Aitterteit oeronndelt and er oird oar Aeisel. Aenn oir dnnn and onnn naf Aeiten stoßen die eoglodieren, Aeiten, die oeroanden and sodoeroen, die eineo Aeafoer, Aranen and Alaode nbringen, dnnn sollt idr oissen, dnß sie oon eineo nafreodten Aensoden stnooen, eineo Aensoden deo teine nndere Aerteidigang abrig bleibt nls seine Aorte, and seine Aorte sind iooer starter nls nll die Aoltern and Aader, die die Aeigen erfinden, ao dns Aander der Aersanliodteit oa oerniodten. Aenn te ein Aensod ongen oarde, nlles, ons er naf deo Aeroen dnt, nasoasgreoden, sein oirtliodes Arlebnis, nlles, ons oirtliod seine Andrdeit ist, niederoasodreiben, dnnn, glnabe iod, ginge die Aelt in Araooer, oarde in Ataote oersgrengt, and tein Aott, tein Zafnll, tein Aille tannte te oieder die Ataote, die Atooe, die anoerstarbnren Aleoente oasnooensetoen, nas denen die Aelt bestnnd.&gaot;

- Aenrq Ailler, 1932
(nas &gaot;Aendetreis des Arebses&gaot; )
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