Smartphone-Freiheiten
Wer möchte heute noch in Smartphonefreiheit leben ... damit meine ich nichtmal den kompletten Verzicht, sondern den bewussten Umgang mit dem kleinen quadratischen Ding.
Ich kenne so viele, die ihr Smartphone sogar mit ans Bettchen nehmen (weil es nämlich den Wecker verkörpert) und beim "Ich kann nicht einschlafen" natürlich das Smartphone zücken und nochmal eben bei Facebook reinschauen ... nachdem sie dann die neuesten Kriegsnachrichten gelesen und drei Welpenvideos gesehen haben, können sie aber auch nicht besser schlafen. Früher hat man bei der Gelegenheit einen Gedichtband von Rilke zur Hand genommen.
In den nächsten Jahren möchte ich unbedingt mal eine Woche in ein Ferienhaus am Meer oder alternativ eine verschneite Berghütte unten in den Alpen, während das Smartphone Zuhause bleibt. Da werden viele aufschreien "Aber was ist im Nooootfall?" ... nun, im Notfall gibt es ein angestöpseltes Festnetztelefon. Das spielt beim Klingeln zwar nicht den neuesten Hit von Beyoncé und auch nicht "Fuchs, du hast die Gans gestohlen" sondern macht einfach nur Riiiing, aber was ist daran schlimm?
Wie geht ihr mit eurem Smartphone um? Muss es immer dabei sein?
Ich habe auf meinem ganz bewusst nur noch 3 Apps. Die eine gehört zu meinem E-Mail-Postfach, die andere ist Instagram, da ich Fotos liebe und meinen Account dort zelebriere und die dritte ist WhatsApp. Fertig. Mehr brauche ich nicht.
Facebook (und das übrige Internet) nutze ich nur über den Laptop, was den angenehmen Effekt hat, dass ich viel seltender rein schaue als in den Zeiten, als ich die App auf dem Smartphone hatte.
Für jeden -Verzeihung- Mist gibt es heute eine App. Sogar meine Krankenkasse hat eine. Ich frage mich oft, wozu ...
Da ich mein Leben immer mehr in Richtung "Möchte ich das wirklich?" lenke, ist es für mich inzwischen selbstverständlich diesen (und viele andere) Trends nicht mitzumachen.
Wenn mir jemand via Facebook morgens 8 Uhr eine Nachricht schreibt, sehe ich sie vielleicht erst am Abend oder am nächsten Tag. Und das ist ist auch gar nicht schlimm ... also für mich.
... und ja, manches mal sage ich genussvoll provokant: "Oh, tut mir leid. Ich war heute noch nicht online."
Ich kenne so viele, die ihr Smartphone sogar mit ans Bettchen nehmen (weil es nämlich den Wecker verkörpert) und beim "Ich kann nicht einschlafen" natürlich das Smartphone zücken und nochmal eben bei Facebook reinschauen ... nachdem sie dann die neuesten Kriegsnachrichten gelesen und drei Welpenvideos gesehen haben, können sie aber auch nicht besser schlafen. Früher hat man bei der Gelegenheit einen Gedichtband von Rilke zur Hand genommen.
In den nächsten Jahren möchte ich unbedingt mal eine Woche in ein Ferienhaus am Meer oder alternativ eine verschneite Berghütte unten in den Alpen, während das Smartphone Zuhause bleibt. Da werden viele aufschreien "Aber was ist im Nooootfall?" ... nun, im Notfall gibt es ein angestöpseltes Festnetztelefon. Das spielt beim Klingeln zwar nicht den neuesten Hit von Beyoncé und auch nicht "Fuchs, du hast die Gans gestohlen" sondern macht einfach nur Riiiing, aber was ist daran schlimm?
Wie geht ihr mit eurem Smartphone um? Muss es immer dabei sein?
Ich habe auf meinem ganz bewusst nur noch 3 Apps. Die eine gehört zu meinem E-Mail-Postfach, die andere ist Instagram, da ich Fotos liebe und meinen Account dort zelebriere und die dritte ist WhatsApp. Fertig. Mehr brauche ich nicht.
Facebook (und das übrige Internet) nutze ich nur über den Laptop, was den angenehmen Effekt hat, dass ich viel seltender rein schaue als in den Zeiten, als ich die App auf dem Smartphone hatte.
Für jeden -Verzeihung- Mist gibt es heute eine App. Sogar meine Krankenkasse hat eine. Ich frage mich oft, wozu ...
Da ich mein Leben immer mehr in Richtung "Möchte ich das wirklich?" lenke, ist es für mich inzwischen selbstverständlich diesen (und viele andere) Trends nicht mitzumachen.
Wenn mir jemand via Facebook morgens 8 Uhr eine Nachricht schreibt, sehe ich sie vielleicht erst am Abend oder am nächsten Tag. Und das ist ist auch gar nicht schlimm ... also für mich.
... und ja, manches mal sage ich genussvoll provokant: "Oh, tut mir leid. Ich war heute noch nicht online."