Nahtoderlebnisse und Charakteränderungen?
Derzeit lese ich „Das Licht von drüben“ von Dr. Raymond A. Moody. Es geht um Nahtoderfahrungen, die Moody erforscht, Berichte sammelt und versucht sie aus einem wissenschaftlichen Standpunkt zu untersuchen.
Grundsätzlich stelle ich diese Berichte und Erlebnisse erstmal nicht infrage. Trotzdem gibt es für mich einen Punkt, der mich irritiert.
Als Folge der Nahtoderlebnisse wird immer wieder geschildert, daß Menschen sich vom Wesenszug und Charakter positiv ändern. Manchmal eine 180-Grad-Wendung der Persönlichkeit vollführen. Durch das Erleben der universellen Liebe, die ihnen im Jenseits entgegen gebracht wurde, vielleicht auch durch die eigene Lebensrückschau, erkennen die Menschen, dass die Liebe auf Erden das Wichtigste ist. Und so wird aus manchem Saulus ein Paulus. Schwierige Zeitgenossen werden liebenswert, umgänglich und den Menschen zugetan. Und diese Wandlung wird in Moodys Buch wirklich sehr oft heraus gehoben und betont. So weit so gut.
Nun gibt Moody an, daß das Meinungsforschungsinstitut „Gallup“ 1982 eine Umfrage in den USA durchgeführt hat, die ergab, daß 8 Millionen (!) Amerikaner ein Todesnähe -Erlebnis gehabt haben. Allerhand in meinen Augen. Will heißen, nach Moody ist das jeder 20. Amerikaner. Eine beträchtliche Zahl.
Und nun meine Gedanken dazu: Haben auch nur annähernd so viele Menschen ein solches Erlebnis gehabt, müßte sich doch aufgrund des positiven Erlebens allgegenwärtiger Liebe die Erde zu einem wesentlich besseren Ort wandeln. Ich stelle mir das wie ein Schneeballsystem vor. Eine bestimmte Anzahl von Menschen ändert ihren Charakter, tritt für mehr Liebe ein und lebt diese Haltung gegenüber Mensch, Tier und Umwelt, müßte es doch eine Art Kettenreaktion im positiven Sinne geben. Die Welt müsste ein sicherer Ort werden. Selbst wenn ich eine weit geringere Zahl ansetze, als 8 Millionen Menschen mit Nahtoderfahrungen, müsste doch von der Wandlung etwas spürbar sein? Leider empfinde ich bezugnehmend auf die Entwicklung der Welt gerade das Gegenteil.
Was meint ihr? Ein offener, achtsamer Gedankenaustausch ist willkommen.
Grundsätzlich stelle ich diese Berichte und Erlebnisse erstmal nicht infrage. Trotzdem gibt es für mich einen Punkt, der mich irritiert.
Als Folge der Nahtoderlebnisse wird immer wieder geschildert, daß Menschen sich vom Wesenszug und Charakter positiv ändern. Manchmal eine 180-Grad-Wendung der Persönlichkeit vollführen. Durch das Erleben der universellen Liebe, die ihnen im Jenseits entgegen gebracht wurde, vielleicht auch durch die eigene Lebensrückschau, erkennen die Menschen, dass die Liebe auf Erden das Wichtigste ist. Und so wird aus manchem Saulus ein Paulus. Schwierige Zeitgenossen werden liebenswert, umgänglich und den Menschen zugetan. Und diese Wandlung wird in Moodys Buch wirklich sehr oft heraus gehoben und betont. So weit so gut.
Nun gibt Moody an, daß das Meinungsforschungsinstitut „Gallup“ 1982 eine Umfrage in den USA durchgeführt hat, die ergab, daß 8 Millionen (!) Amerikaner ein Todesnähe -Erlebnis gehabt haben. Allerhand in meinen Augen. Will heißen, nach Moody ist das jeder 20. Amerikaner. Eine beträchtliche Zahl.
Und nun meine Gedanken dazu: Haben auch nur annähernd so viele Menschen ein solches Erlebnis gehabt, müßte sich doch aufgrund des positiven Erlebens allgegenwärtiger Liebe die Erde zu einem wesentlich besseren Ort wandeln. Ich stelle mir das wie ein Schneeballsystem vor. Eine bestimmte Anzahl von Menschen ändert ihren Charakter, tritt für mehr Liebe ein und lebt diese Haltung gegenüber Mensch, Tier und Umwelt, müßte es doch eine Art Kettenreaktion im positiven Sinne geben. Die Welt müsste ein sicherer Ort werden. Selbst wenn ich eine weit geringere Zahl ansetze, als 8 Millionen Menschen mit Nahtoderfahrungen, müsste doch von der Wandlung etwas spürbar sein? Leider empfinde ich bezugnehmend auf die Entwicklung der Welt gerade das Gegenteil.
Was meint ihr? Ein offener, achtsamer Gedankenaustausch ist willkommen.