Ein Lebenszug..
Ich sitze da und sehe hinaus. die Welt liegt still und friedlich da. Doch ist sie das? Ist es nicht nur ein Schein?
Sie bewegt sich. Ich bewege mich. Ich werde bewegt. Der Zug bewegt mich.
Jetzt fliegen die Bäume, Dörfer und Städte nur so an mir vorbei. Ich sehe gedankenverloren zum Fenster hinaus. ich vernehme leise Schritte - sie kommen näher. Es wird wohl der Schaffner sein, der die Karten kontrolliert.
Die Tür geht auf - aber es ist nicht der Schaffner. Es ist eine Frau - auf den ersten Blick sympathisch. sie setzt ein fragendes Gesicht auf, ich nicke. Sie nimmt mir gegenüber Platz. Ich beachte sie nicht weiter und schaue wieder in die Welt hinaus.
Sie fängt an zu reden, ich höre aber nicht richtig hin. Wie mag die Welt da draußen wohl sein? Was bietet sie mir und den Menschen?
Allmählich merke ich, dass die Frau immer weiterredet. Ich wende mich ihr nun doch zu. Hm, Sie erzählt aus ihrem Leben. Warum tut sie das? es geht mich doch nichts an. Aber es ist interessant. Ihr wird wohl langweilig sein. Wohin sie wohl unterwegs ist. Das wird sie wohl auch noch erzählen. Ich warte ab und unterbreche sie nicht, es ist zu faszinierend.
Der Schaffner kommt nun doch. Ich wundere mich. Er lächelt so komisch. Was hat er denn? Er fragt mich nach den Karten. Wir zeigen sie ihm. er geht wieder. Sie hat nicht aufgehört zu erzählen. Ja, sie hat eine sanfte fesselnde Stimme. Dabei hat mich die Welt da draußen so interessiert. Jetzt sehe ich nur noch den Unterschied zwischen freier Natur und zementierter Starrheit der Städte. das ist aber nebensächlich. Wer ist diese Frau? Was will sie nur hier? Es war so angenehm, so stimm und beruhigend, bevor sie kam. Komisch. Einerseits vermisse ich die Stille, andererseits will ich diese Abwechslung nicht missen. Aha, sie will in eine ähnliche Richtung. Das heißt, sie wird mir noch eine Weile erhalten bleiben. Oh, sie ist fertig und sieht mich fragen an. Was erwartet sie? Einen Kommentar, einen Rat, oder soll ich jetzt von mir erzählen, meine Geschichte? Nun gut, ich erzähle ihr, dass es mir ähnlich ging in meiner Vergangenheit. Erstaunlich, sie unterbricht mich auch nicht. So wie sie vorhin geredet hat, überrascht mich das nun doch ein wenig. Ich dachte, sie würde immer weiter erzählen wollen. Oh, wir haben wohl gewechselt. Ein neuer Schaffner schaut vorbei. Ich wundre mich. War nicht der Kollege eben erst vorein paar Minuten hier? Ich könnte schwören, dass es so war. Oder ist es doch so spät? Jetzt erzählt sie wieder, etwas schneller und stockend. Teilweise habe ich jetzt etwas Mühe ihr zu folgen. Was ist in sie gefahren? das Ziel ist noch fern. Wir haben genug Zeit. Ich überlege, was ich tun soll. Soll ich einfach an ihrer Haltestelle aussteigen und sie ins Bahnhofs-Café einladen. Ich überlege lange, aber frage sie dann doch. Sie willigt ein. war da nicht ein zögern? Ein Schatten auf dem Gesicht? Nur ein kleiner. Irgendetwas hat sich verändert. Nur was?
Wir sind gleich da, wir müssen uns fertig machen fürs aussteigen, der Zug hält nur kurz. Ich stehe an der Tür, um sie für sie zu öffnen. Sie steht einen kleinen Schritt hinter mir. Sie könnte eigentlich vortreten. Es ist genug Platz. Oder hat sie Angst vor der halbautomatischen Tür?Ich kann nicht weiter darüber nachdenken, ich muss die Tür öffnen und ihr dann heraushelfen. Sie soll sich ja nicht beim Aussteigen verletzen. Wir haben ja noch etwas vor. Aber als ich die Tür öffne, merke ich einen Stoß. Ich taumele und stolpere hinaus. Die Tür geht wieder zu, bevor ich mich wieder gesammelt habe. Sie hat sie geschlossen. Ich schaffe es nicht mehr die Zugtür zu öffnen. Sie lächelt mitleidig, als wäre ich ein krankes Tier, als der Zug wieder zu rollen beginnt. Ich bin hier falsch, das war nicht meine Station. Ich sollte auf dem Weg sein. Aber ich stehe hier alleine an einem fremden Bahnhof und weiß nicht, was zu tun ist. Und der Zug fährt weiter - mit ihr an Bord. Er bewegt sich, und ich stehe. Ich sollte mitfahren. Ich sollte die Welt sehen. Aber ich kann nicht mehr aufspringen. Es ist zu spät.
Niemand kann mir sagen, wann wieder ein Zug kommt und hält, einen Zug, den man Leben nennt.
Sie bewegt sich. Ich bewege mich. Ich werde bewegt. Der Zug bewegt mich.
Jetzt fliegen die Bäume, Dörfer und Städte nur so an mir vorbei. Ich sehe gedankenverloren zum Fenster hinaus. ich vernehme leise Schritte - sie kommen näher. Es wird wohl der Schaffner sein, der die Karten kontrolliert.
Die Tür geht auf - aber es ist nicht der Schaffner. Es ist eine Frau - auf den ersten Blick sympathisch. sie setzt ein fragendes Gesicht auf, ich nicke. Sie nimmt mir gegenüber Platz. Ich beachte sie nicht weiter und schaue wieder in die Welt hinaus.
Sie fängt an zu reden, ich höre aber nicht richtig hin. Wie mag die Welt da draußen wohl sein? Was bietet sie mir und den Menschen?
Allmählich merke ich, dass die Frau immer weiterredet. Ich wende mich ihr nun doch zu. Hm, Sie erzählt aus ihrem Leben. Warum tut sie das? es geht mich doch nichts an. Aber es ist interessant. Ihr wird wohl langweilig sein. Wohin sie wohl unterwegs ist. Das wird sie wohl auch noch erzählen. Ich warte ab und unterbreche sie nicht, es ist zu faszinierend.
Der Schaffner kommt nun doch. Ich wundere mich. Er lächelt so komisch. Was hat er denn? Er fragt mich nach den Karten. Wir zeigen sie ihm. er geht wieder. Sie hat nicht aufgehört zu erzählen. Ja, sie hat eine sanfte fesselnde Stimme. Dabei hat mich die Welt da draußen so interessiert. Jetzt sehe ich nur noch den Unterschied zwischen freier Natur und zementierter Starrheit der Städte. das ist aber nebensächlich. Wer ist diese Frau? Was will sie nur hier? Es war so angenehm, so stimm und beruhigend, bevor sie kam. Komisch. Einerseits vermisse ich die Stille, andererseits will ich diese Abwechslung nicht missen. Aha, sie will in eine ähnliche Richtung. Das heißt, sie wird mir noch eine Weile erhalten bleiben. Oh, sie ist fertig und sieht mich fragen an. Was erwartet sie? Einen Kommentar, einen Rat, oder soll ich jetzt von mir erzählen, meine Geschichte? Nun gut, ich erzähle ihr, dass es mir ähnlich ging in meiner Vergangenheit. Erstaunlich, sie unterbricht mich auch nicht. So wie sie vorhin geredet hat, überrascht mich das nun doch ein wenig. Ich dachte, sie würde immer weiter erzählen wollen. Oh, wir haben wohl gewechselt. Ein neuer Schaffner schaut vorbei. Ich wundre mich. War nicht der Kollege eben erst vorein paar Minuten hier? Ich könnte schwören, dass es so war. Oder ist es doch so spät? Jetzt erzählt sie wieder, etwas schneller und stockend. Teilweise habe ich jetzt etwas Mühe ihr zu folgen. Was ist in sie gefahren? das Ziel ist noch fern. Wir haben genug Zeit. Ich überlege, was ich tun soll. Soll ich einfach an ihrer Haltestelle aussteigen und sie ins Bahnhofs-Café einladen. Ich überlege lange, aber frage sie dann doch. Sie willigt ein. war da nicht ein zögern? Ein Schatten auf dem Gesicht? Nur ein kleiner. Irgendetwas hat sich verändert. Nur was?
Wir sind gleich da, wir müssen uns fertig machen fürs aussteigen, der Zug hält nur kurz. Ich stehe an der Tür, um sie für sie zu öffnen. Sie steht einen kleinen Schritt hinter mir. Sie könnte eigentlich vortreten. Es ist genug Platz. Oder hat sie Angst vor der halbautomatischen Tür?Ich kann nicht weiter darüber nachdenken, ich muss die Tür öffnen und ihr dann heraushelfen. Sie soll sich ja nicht beim Aussteigen verletzen. Wir haben ja noch etwas vor. Aber als ich die Tür öffne, merke ich einen Stoß. Ich taumele und stolpere hinaus. Die Tür geht wieder zu, bevor ich mich wieder gesammelt habe. Sie hat sie geschlossen. Ich schaffe es nicht mehr die Zugtür zu öffnen. Sie lächelt mitleidig, als wäre ich ein krankes Tier, als der Zug wieder zu rollen beginnt. Ich bin hier falsch, das war nicht meine Station. Ich sollte auf dem Weg sein. Aber ich stehe hier alleine an einem fremden Bahnhof und weiß nicht, was zu tun ist. Und der Zug fährt weiter - mit ihr an Bord. Er bewegt sich, und ich stehe. Ich sollte mitfahren. Ich sollte die Welt sehen. Aber ich kann nicht mehr aufspringen. Es ist zu spät.
Niemand kann mir sagen, wann wieder ein Zug kommt und hält, einen Zug, den man Leben nennt.