Eigenes
Wenn ich so durch die Profile stöbere, dann finde ich immer wieder sehr schöne kleine Geschichten, Gedanken und Gedichte, die selbst geschrieben wurden.
Hier ist Platz für Selbstverfasstes ... zum darüber Reden oder einfach nur zum Lesen.
Ich mache mal den Anfang (und hoffe, dass ganz viel von euch dazu kommt)
Meine "Earth Hour" 22.12 2010
Wann ist man heutzutage schon mal so ganz von allen technischen Reizen abgeschlossen? Kein Fernsehen, kein Radio, kein Computer ... kein Strom.
Zeit, sich selbst zu beschauen ... in sich hineinzusehen. Kerzen um einen herum ... ein Glas Rotwein.
Du schaust durch das Fenster ... beobachtest, wie der Tag zur Nacht wird ... siehst Wolkengebilde vorüberziehen und denkst darüber nach, wie es für längere Zeit ohne Strom wäre... wie sehr dein Leben eigentlich schon technisiert ist.
Du genießt die Ruhe und Stille nur vom Ticken der mechanischen Uhr in kleine Stücke geteilt.
Anfangs denkst du, was mache ich jetzt bloß die ganze Stunde so allein. Ich kann ja nicht einmal das Buch zur Hand nehmen, das ich am Nachmittag an einer spannenden Stelle unterbrochen habe.
Du läufst durch die nur von Kerzen dämmrig gehaltene Wohnung, knuddelst den Hund viel länger als sonst ... Zeit dehnt sich, ist plötzlich MEHR vorhanden.
Schaust wieder durch das Fenster. Aus den großen Wolkengebilden sind viele kleine Fetzen geworden.
Irgendwann schleichen sich Gedanken aus deinem Unterbewusstsein in dein Hirn, die du jetzt überhaupt nicht gebrauchen kannst. Du schiebst sie hin und her und nach einer kurzen Gewöhnungsphase betrachtest du sie genauer. Erst ganz vorsichtig guckst du, was machen diese Gedanken mit dir, dann mutiger, als du merkst, sie tun gar nicht mehr so weh. Und nimmst wieder einen Schluck Rotwein ... ein süffiges, beeriges Aroma ... nanu, das Glas ist ja schon wieder leer.
Die unbelaubten Äste der Bäume und die Zweige der Koniferen heben sich gegen den fast dunklen, jetzt wolkenlosen Nachthimmel ab.
Eine stille Stunde nur für dich.
Im Kerzenlicht wirken meine selbstgemalten Bilder dreidimensional. Alles erscheint ganz anders. Ist das wirklich meine Wohnung?
Schon eine dreiviertel Stunde vorbei ... doch so schnell.
Du gehst noch eine Zigarette rauchen, nimmst die Gedanken mit, füllst das Weinglas nach.
Die Stunde ist vorbei. Du knipst das Licht an, startest den Computer. Die Kerzen lässt du brennen.
Hier ist Platz für Selbstverfasstes ... zum darüber Reden oder einfach nur zum Lesen.
Ich mache mal den Anfang (und hoffe, dass ganz viel von euch dazu kommt)
Meine "Earth Hour" 22.12 2010
Wann ist man heutzutage schon mal so ganz von allen technischen Reizen abgeschlossen? Kein Fernsehen, kein Radio, kein Computer ... kein Strom.
Zeit, sich selbst zu beschauen ... in sich hineinzusehen. Kerzen um einen herum ... ein Glas Rotwein.
Du schaust durch das Fenster ... beobachtest, wie der Tag zur Nacht wird ... siehst Wolkengebilde vorüberziehen und denkst darüber nach, wie es für längere Zeit ohne Strom wäre... wie sehr dein Leben eigentlich schon technisiert ist.
Du genießt die Ruhe und Stille nur vom Ticken der mechanischen Uhr in kleine Stücke geteilt.
Anfangs denkst du, was mache ich jetzt bloß die ganze Stunde so allein. Ich kann ja nicht einmal das Buch zur Hand nehmen, das ich am Nachmittag an einer spannenden Stelle unterbrochen habe.
Du läufst durch die nur von Kerzen dämmrig gehaltene Wohnung, knuddelst den Hund viel länger als sonst ... Zeit dehnt sich, ist plötzlich MEHR vorhanden.
Schaust wieder durch das Fenster. Aus den großen Wolkengebilden sind viele kleine Fetzen geworden.
Irgendwann schleichen sich Gedanken aus deinem Unterbewusstsein in dein Hirn, die du jetzt überhaupt nicht gebrauchen kannst. Du schiebst sie hin und her und nach einer kurzen Gewöhnungsphase betrachtest du sie genauer. Erst ganz vorsichtig guckst du, was machen diese Gedanken mit dir, dann mutiger, als du merkst, sie tun gar nicht mehr so weh. Und nimmst wieder einen Schluck Rotwein ... ein süffiges, beeriges Aroma ... nanu, das Glas ist ja schon wieder leer.
Die unbelaubten Äste der Bäume und die Zweige der Koniferen heben sich gegen den fast dunklen, jetzt wolkenlosen Nachthimmel ab.
Eine stille Stunde nur für dich.
Im Kerzenlicht wirken meine selbstgemalten Bilder dreidimensional. Alles erscheint ganz anders. Ist das wirklich meine Wohnung?
Schon eine dreiviertel Stunde vorbei ... doch so schnell.
Du gehst noch eine Zigarette rauchen, nimmst die Gedanken mit, füllst das Weinglas nach.
Die Stunde ist vorbei. Du knipst das Licht an, startest den Computer. Die Kerzen lässt du brennen.
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