Die Reise des Herzens
Hier eine Geschichte von mir, sagt mir doch, wie ihr sie findet:
…Und so brach ein Herz aus der Realität der Verzweiflung, um sich zu retten aus einer Welt die nicht seine war. Es begrub die längst verstorbenen Träume und die jämmerlichen Erinnerungen an sie. Selbst das Meer aus seinen Tränen, die stummen Schreie der Traurigkeit, ließ es in der trockenen Erde zurück, als wären sie niemals geboren worden. Aus diesem Boden wuchs ein Rosenstrauch, der jedem der einen Blick auf ihn wagte ein paar Tränen stahl. Das Herz streichelte das magische Gewächs, selbst den gefährlichen Dornen gab es all die Liebe, die es noch in sich trug. Und so begann die aus Leid gewachsene Pflanze zu blühen in den schönsten Farben, bewässert nun nicht mehr aus Traurigkeit, sondern von neuen Träumen und dem Wissen das aus Verzweiflung die Hoffnung gedeiht.
So verweilte das Herz bei dem Rosenstrauch, bis all die tiefen, klaffenden Wunden und Risse verheilt waren und nur noch die verblassenden Narben erahnen ließen, wie nahe es dem Tod in Wirklichkeit schon gewesen war. Im Schatten der Hoffnung sammelte es die Kraft die nötig war, um weiter auszubrechen, denn der Kampf war noch längst nicht zu ende.
Eines Tage legte das Herz seine Rüstig aus Liebe an, nahm das Schwert gewachsen aus seinem Mut und das Schild aus all den Erinnerungen die zu schön waren, um sie dem Vergessen zu opfern. Nun machte es sich auf dem Weg seine Ängste zu suchen.
Die kleinen Dämonen fand es schnell und schlug sie nur mit seinem Mut in die Flucht. „Du bist nicht mit Schönheit gesegnet Herz, Dich vermag niemand zu lieben,“ spottete eine Stimme hinter dem stolzen Krieger. „Liebte jemand nur meine Schönheit, so wäre es mir gleich, täte er es nicht,“ sagte das Herz, drehte sich um und die Angst verschwand. So zog es weiter, suchend nach dem, was es noch aufzuhalten vermochte. Da hörte es ein leises Flüstern „Herz, deine Stärke ist nur Schein und Dein Mut nur Illusion. Kehr um, bevor zu spät es ist.“ Doch das Herz schrie, so laut wie es noch nie zuvor seine Stimme erhoben hatte: „Nun denn, kehrte ich um, so ist der Tod mir sicher. Ich werde kämpfen, solange ich zu kämpfen vermag!“ und das Flüstern verstummte.
Den Dämonen entwischt suchte das Herz etwas Ruhe auf einer hellen Lichtung. Der Schlaf übermannte das Herz, stärkte es und schenkte ihm die schönsten Träume, doch als es erwachte tanzte eine neue Angst vor ihm im Gras. „Bist nichts wert und kannst auch nichts, bringt dir die Freiheit nichts als Last. Wirst nie finden nach was du suchst, kehr um, kann nicht finden in deinem Tun den Sinn,“ sang sie. Das Herz packte die Angst mit festem Griff, sah ihm tief in die Augen und lächelte. „Wie kannst du wissen, was ich suche, wenn nicht einmal ich selbst es erahne? Und wie kann ich dann nicht finden was ich nicht kenne? Vielleicht bin ich jetzt nicht mehr wert als ein kleiner schmutziger Stein, doch vermag ich nicht mich zu befreien, wird das niemals anders sein.“ und so verschwand diese Angst im Nichts.
Gerade als das Herz seinen Weg fortsetzen wollte, vernahm es eine weitere Stimme. „Du bist ganz nah deinem Ziel, doch was danach kommt, ist noch nicht geschrieben.. Riskierst Dein Leben für die Ungewissheit, die wohl noch schlimmer zu sein vermag, als die Sicherheit deines Tuns hier. Dreh um, hör auf den sinnlosen Kampf zu bestreiten.“ „Habe ich in der Ungewissheit die Möglichkeit zu formen meine Träume, werde ich hier nur davon fantasieren. Gehe ich zurück bleibt mir nichts als der Wahn, sollte er mich auch an meinem Ziel, die Ungewissheit, erwarten, so trage ich ihn mit Stolz. Nun verschwinde!“
Das Herz begann zu rennen, um endlich zu entkommen diesem Leben. Vorbei an allem, was er zu verlassen vorhatte. Aber seine Ängste folgten ihm, riefen ihm nach und bewarfen es mit Steinen aus Pein und Furcht. Es rannte und rannte bis aus dem Nichts ein Abgrund erschien. Das Herz blieb stehen und blickte hinter sich. Da standen all die Schmerzen, all das, was es fast getötet hätte und es gab keinen Ausweg. Die Schlucht war tief, der Boden war nicht zu erspähen. „Wohin,“ schrie das Herz, „wohin soll ich jetzt gehen?“
Es setzte sich an den Rand der Schlucht und weinte. Die Ängste lachten an diesem jämmerlichen Bild und waren sich ihres Sieges sicher. Doch das Herz stand auf, blickte seinen Ängsten in die verwunderten Gesichter, schloss die Augen und sprang.
Das Herz erwachte von der Sonne Strahlen sanft gestreichelt. Es sah sich um, es war die selbe Welt, die es zu verlassen vorgehabt hatte. Aber sie war schöner, wärmer und weiter, so kam es dem Herz in den Sinn. Es Lächelte und legte seine Waffen ab. Da erschien ein anderes Herz, schöner als des Mondes Schein, stärker als tausend Wölfe und mit mehr Hoffnung als die Hoffnung selbst. „Habe schon zu lang gewartet auf dich, gefleht das es dich wahrlich gibt. Nun bist du endlich zu mir herab gekommen, du, das Herz, das im selben Takt wie ich das Blut durch seine Adern treibt. Komm, ich bin bei dir und das war ich wahrhaftig immer, denn auf der Suche nach dir, traf ich dich, in jedem Traum der meine Tränen verjagte. Komm, lass uns des Glückes Vorbild sein.“
Nun wusste das Herz wonach es gesucht hatte sein Leben lang. Vermag es auch früher einmal geliebt zu haben, so liebte es nur den Teil, der diesem anderem Herz glich und all der Schmerz wart nur, um endlich wieder zu finden das Glück das in der Verbindung mit diesem Herz lag. Und so hoffte das Herz, niemals wieder diesen Zauber zu verlieren, aber es würde immer wieder auf die Suche gehen, immer und immer wieder.
written by Manu
…Und so brach ein Herz aus der Realität der Verzweiflung, um sich zu retten aus einer Welt die nicht seine war. Es begrub die längst verstorbenen Träume und die jämmerlichen Erinnerungen an sie. Selbst das Meer aus seinen Tränen, die stummen Schreie der Traurigkeit, ließ es in der trockenen Erde zurück, als wären sie niemals geboren worden. Aus diesem Boden wuchs ein Rosenstrauch, der jedem der einen Blick auf ihn wagte ein paar Tränen stahl. Das Herz streichelte das magische Gewächs, selbst den gefährlichen Dornen gab es all die Liebe, die es noch in sich trug. Und so begann die aus Leid gewachsene Pflanze zu blühen in den schönsten Farben, bewässert nun nicht mehr aus Traurigkeit, sondern von neuen Träumen und dem Wissen das aus Verzweiflung die Hoffnung gedeiht.
So verweilte das Herz bei dem Rosenstrauch, bis all die tiefen, klaffenden Wunden und Risse verheilt waren und nur noch die verblassenden Narben erahnen ließen, wie nahe es dem Tod in Wirklichkeit schon gewesen war. Im Schatten der Hoffnung sammelte es die Kraft die nötig war, um weiter auszubrechen, denn der Kampf war noch längst nicht zu ende.
Eines Tage legte das Herz seine Rüstig aus Liebe an, nahm das Schwert gewachsen aus seinem Mut und das Schild aus all den Erinnerungen die zu schön waren, um sie dem Vergessen zu opfern. Nun machte es sich auf dem Weg seine Ängste zu suchen.
Die kleinen Dämonen fand es schnell und schlug sie nur mit seinem Mut in die Flucht. „Du bist nicht mit Schönheit gesegnet Herz, Dich vermag niemand zu lieben,“ spottete eine Stimme hinter dem stolzen Krieger. „Liebte jemand nur meine Schönheit, so wäre es mir gleich, täte er es nicht,“ sagte das Herz, drehte sich um und die Angst verschwand. So zog es weiter, suchend nach dem, was es noch aufzuhalten vermochte. Da hörte es ein leises Flüstern „Herz, deine Stärke ist nur Schein und Dein Mut nur Illusion. Kehr um, bevor zu spät es ist.“ Doch das Herz schrie, so laut wie es noch nie zuvor seine Stimme erhoben hatte: „Nun denn, kehrte ich um, so ist der Tod mir sicher. Ich werde kämpfen, solange ich zu kämpfen vermag!“ und das Flüstern verstummte.
Den Dämonen entwischt suchte das Herz etwas Ruhe auf einer hellen Lichtung. Der Schlaf übermannte das Herz, stärkte es und schenkte ihm die schönsten Träume, doch als es erwachte tanzte eine neue Angst vor ihm im Gras. „Bist nichts wert und kannst auch nichts, bringt dir die Freiheit nichts als Last. Wirst nie finden nach was du suchst, kehr um, kann nicht finden in deinem Tun den Sinn,“ sang sie. Das Herz packte die Angst mit festem Griff, sah ihm tief in die Augen und lächelte. „Wie kannst du wissen, was ich suche, wenn nicht einmal ich selbst es erahne? Und wie kann ich dann nicht finden was ich nicht kenne? Vielleicht bin ich jetzt nicht mehr wert als ein kleiner schmutziger Stein, doch vermag ich nicht mich zu befreien, wird das niemals anders sein.“ und so verschwand diese Angst im Nichts.
Gerade als das Herz seinen Weg fortsetzen wollte, vernahm es eine weitere Stimme. „Du bist ganz nah deinem Ziel, doch was danach kommt, ist noch nicht geschrieben.. Riskierst Dein Leben für die Ungewissheit, die wohl noch schlimmer zu sein vermag, als die Sicherheit deines Tuns hier. Dreh um, hör auf den sinnlosen Kampf zu bestreiten.“ „Habe ich in der Ungewissheit die Möglichkeit zu formen meine Träume, werde ich hier nur davon fantasieren. Gehe ich zurück bleibt mir nichts als der Wahn, sollte er mich auch an meinem Ziel, die Ungewissheit, erwarten, so trage ich ihn mit Stolz. Nun verschwinde!“
Das Herz begann zu rennen, um endlich zu entkommen diesem Leben. Vorbei an allem, was er zu verlassen vorhatte. Aber seine Ängste folgten ihm, riefen ihm nach und bewarfen es mit Steinen aus Pein und Furcht. Es rannte und rannte bis aus dem Nichts ein Abgrund erschien. Das Herz blieb stehen und blickte hinter sich. Da standen all die Schmerzen, all das, was es fast getötet hätte und es gab keinen Ausweg. Die Schlucht war tief, der Boden war nicht zu erspähen. „Wohin,“ schrie das Herz, „wohin soll ich jetzt gehen?“
Es setzte sich an den Rand der Schlucht und weinte. Die Ängste lachten an diesem jämmerlichen Bild und waren sich ihres Sieges sicher. Doch das Herz stand auf, blickte seinen Ängsten in die verwunderten Gesichter, schloss die Augen und sprang.
Das Herz erwachte von der Sonne Strahlen sanft gestreichelt. Es sah sich um, es war die selbe Welt, die es zu verlassen vorgehabt hatte. Aber sie war schöner, wärmer und weiter, so kam es dem Herz in den Sinn. Es Lächelte und legte seine Waffen ab. Da erschien ein anderes Herz, schöner als des Mondes Schein, stärker als tausend Wölfe und mit mehr Hoffnung als die Hoffnung selbst. „Habe schon zu lang gewartet auf dich, gefleht das es dich wahrlich gibt. Nun bist du endlich zu mir herab gekommen, du, das Herz, das im selben Takt wie ich das Blut durch seine Adern treibt. Komm, ich bin bei dir und das war ich wahrhaftig immer, denn auf der Suche nach dir, traf ich dich, in jedem Traum der meine Tränen verjagte. Komm, lass uns des Glückes Vorbild sein.“
Nun wusste das Herz wonach es gesucht hatte sein Leben lang. Vermag es auch früher einmal geliebt zu haben, so liebte es nur den Teil, der diesem anderem Herz glich und all der Schmerz wart nur, um endlich wieder zu finden das Glück das in der Verbindung mit diesem Herz lag. Und so hoffte das Herz, niemals wieder diesen Zauber zu verlieren, aber es würde immer wieder auf die Suche gehen, immer und immer wieder.
written by Manu