Bedarf an Psychotherapeutischer Versorgung
Im Parallel-Thread wird diskutiert, ob die Änderung im Zugang zu therapeutscher Leistung hilfreich ist oder nicht.
Mich beschäftigt etwas anderes. Schaut man sich Aspekte am "anderen Ende" der zugrunde liegenden Problematik an, dann habe ich das Gefühl, dass:
- Die Anzahl, wie auch der Prozentsatz der Bevölkerung, die anderen Menschen "Krankes" antun (inkl. Arbeitgeber), in den letzten 30 Jahren stark gestiegen ist
- Die Härte, Perversität, ... dieses "Kranken", das anderen (Mit-)Menschen angetan wird, immens gestiegen ist. Dass es auch hier eine Art "Weiter, Höher, Schneller, ..." gibt, weil vieles, eigentlich "Kranke", mittlerweile leider schon zur Normalität gehört - bzw. in einem Ausmaß zur Normalität gehört, dass Täter z.B. daraus keinerlei Befriedigung mehr ziehen können oder Pille-Palle-Strafen, sofern sie denn überhaupt verhängt werden, als Kollateralschaden billigend in Kauf genommen werden.
Und diese beiden o.g. Aspekte (Prozentsatz an Tätern & Härte/Perversität) treffen vor allem auf "anonymere" Ballungsgebiete zu. Hier fühlen sich Täter durch die "Anonymität" wesentlich geschützter.
Zugleich wird sich eine Psychotherapeutische Praxis im ländlichen Bereichen wesentlich schwerer tragen. Ergo: Psychiater & Psychotherapeuten zieht's in die Großstadt.
Arbeitsplätze finden sich auch vermehrt im Bereich der Großstädte.
Und damit sind wir letztendlich dann bei dem, was Mr. Spahn als "Entschuldigung" bzw. "Erklärung" für die Art der Novellierung beim "Zurück-Rudern" meinte anführen zu müssen/können.
"In den Bereichen mit der höchsten Dichte an Therapie-Angebot gibt's auch die längsten Wartezeiten".
Hmmm, kann man das so sehen?
Hanna
Mich beschäftigt etwas anderes. Schaut man sich Aspekte am "anderen Ende" der zugrunde liegenden Problematik an, dann habe ich das Gefühl, dass:
- Die Anzahl, wie auch der Prozentsatz der Bevölkerung, die anderen Menschen "Krankes" antun (inkl. Arbeitgeber), in den letzten 30 Jahren stark gestiegen ist
- Die Härte, Perversität, ... dieses "Kranken", das anderen (Mit-)Menschen angetan wird, immens gestiegen ist. Dass es auch hier eine Art "Weiter, Höher, Schneller, ..." gibt, weil vieles, eigentlich "Kranke", mittlerweile leider schon zur Normalität gehört - bzw. in einem Ausmaß zur Normalität gehört, dass Täter z.B. daraus keinerlei Befriedigung mehr ziehen können oder Pille-Palle-Strafen, sofern sie denn überhaupt verhängt werden, als Kollateralschaden billigend in Kauf genommen werden.
Und diese beiden o.g. Aspekte (Prozentsatz an Tätern & Härte/Perversität) treffen vor allem auf "anonymere" Ballungsgebiete zu. Hier fühlen sich Täter durch die "Anonymität" wesentlich geschützter.
Zugleich wird sich eine Psychotherapeutische Praxis im ländlichen Bereichen wesentlich schwerer tragen. Ergo: Psychiater & Psychotherapeuten zieht's in die Großstadt.
Arbeitsplätze finden sich auch vermehrt im Bereich der Großstädte.
Und damit sind wir letztendlich dann bei dem, was Mr. Spahn als "Entschuldigung" bzw. "Erklärung" für die Art der Novellierung beim "Zurück-Rudern" meinte anführen zu müssen/können.
"In den Bereichen mit der höchsten Dichte an Therapie-Angebot gibt's auch die längsten Wartezeiten".
Hmmm, kann man das so sehen?
Hanna